Pro-und-Kontra-und-Weissnichtsorecht
Liebe:r Leser:in
Im Iran tobt ein Krieg und viele stecken im Meinungsdilemma, ob das der iranischen Bevölkerung letztlich nützt oder schadet. Aufgrund eines Vetos der Chefredaktorin Raphaela Birrer hat auch der Tages-Anzeiger erstmals in seiner Geschichte einen Pro- und-Kontra-und-Weissnichtsorecht-Beitrag zum Völkerrecht publiziert.
Die aktuellen Geschehnisse fordern viel Ambiguitätstoleranz, wie man heutzutage so schön sagt. Wir müssen damit klar kommen, dass nicht alle Influencer:innen in Abu Dhabi feststecken, sondern dass es auch solche wie Joung Gustav gibt, die der Schweiz treu bleiben – vielleicht ein wenig zu treu, wenn ihr mich, die Migros und Coop fragt.
Die zunehmenden Sonnenstunden machen das Gefühlschaos perfekt: Das schöne Wetter konterkariert die hässliche Newsflut. Und da nun das alljährliche nervige Frühlingsgewusel langsam losgeht und alle irgend ein neues Gartenprojekt lancieren, wünschte ich mir insgeheim, dass nicht nur die Strasse von Hormus, sondern auch die Strasse vorm Hornbach blockiert wäre.
Wenigstens arbeiten die meisten von uns nicht bei einer Rohstofffirma, wo zurzeit nicht nur die Tage, sondern auch die Arbeitstage länger werden. Wie soll man als Mitarbeiter:in damit klar kommen, dass man sich - noch bevor überhaupt die ersten Vögel von den Kirschbäumen in Baar zwitschern - neue Ölrouten ausdenken muss?
Der einzige Rohstoff, der in nächster Zeit aus dem Nahen Osten herauskommt, sind voraussichtlich Flugzeugladungen von Influencer:innen mit Steuerschulden. Und wahrscheinlich sind nicht mal alle rechtsradikal. Das macht doch Hoffnung.
Herzlich,
deine Paula Petarde
Im Iran tobt ein Krieg und viele stecken im Meinungsdilemma, ob das der iranischen Bevölkerung letztlich nützt oder schadet. Aufgrund eines Vetos der Chefredaktorin Raphaela Birrer hat auch der Tages-Anzeiger erstmals in seiner Geschichte einen Pro- und-Kontra-und-Weissnichtsorecht-Beitrag zum Völkerrecht publiziert ...
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